97. Delegierten Versammlung WKSFV, 14 Februar 2026 Agarn

Die Sektion WKSFV des Bezirks Leuk organisierte die 97. Delegiertenversammlung des Walliser Kantonaler Sportfischer-Verband. An dieser Versammlung nahmen rund hundert Delegierte und Gäste aus verschiedenen Regionen des Wallis teil.

Unser Präsident Bernard Broye wies auf mehrere wichtige Anliegen des Verbandes hin:

– Trotz eines heute strengeren rechtlichen Rahmens zum Schutz der Fische und ihrer Lebensräume stehen die Gewässer des Kantons weiterhin unter starkem Druck. Die Verschmutzung (Quecksilber, PCB, PFAS usw.) hält an, sodass in einige Bäche und Seen mittlerweile ein Fischereiverbot gilt. Die Fischpopulationen sind nach wie vor gefährdet, insbesondere aufgrund der unkontrollierten Vermehrung bestimmter Raubvögel.

– Angesichts dieser Herausforderungen verpflichtet sich der Vorstand, der durch einen neuen Buchhalter und einen neuen Sekretär verstärkt wurde, den Erwartungen der Walliser Fischer noch besser gerecht zu werden. Die Modernisierung der kantonalen Gesetzgebung gehört zu den aktuellen Prioritäten.

– In diesem Zusammenhang hat der Verband eine Umfrage gestartet, um die Meinung möglichst vieler Fischer einzuholen und künftige Entscheidungen repräsentativ auszurichten.

– Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Ausbildung der Fischer im Wallis sehr gut funktioniert. Nicht weniger als 400 neue Fischerinnen und Fischer haben den SANA-Kurs besucht, der von den sechs Walliser Ausbildern durchgeführt wurde.

Schliesslich hob Herr Broye die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Behörden des Kantons Wallis hervor, insbesondere mit der Dienstelle 0für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW). Er schloss mit einem herzlichen Dank an die Behörden, die Freiwilligen und die Mitglieder der Komitees für ihr unermüdliches Engagement, das zur Unterstützung und Stärkung der Fischerei im Kanton Wallis beiträgt..

Quelques données intéressantes :

M. Stefan Wenger, vice-président de la Fédération Suisse de Pêche et M. Arthur Royston, hydrobiologiste au service de la Pêche et de la faune du Valais ont exposé divers projets en cours au sein de leurs organisations respectives. Un accent particulier est mis sur l’importance des projets de revitalisation des milieux naturels qui sont les piliers d’une gestion piscicole sur le long terme.

La pratique de la pêche en Valais attire un grand nombre d’amateurs locaux mais également un grand nombre de touristes de passage qui profitent de la très grande variété des eaux piscicole du canton du Valais.

 

Newsletter FSP/SFV 01.2026

La Fédération Suisse vous informe

Poisson de l’année 2026 : la Fédération Suisse de Pêche FSP a élu le vairon poisson de l’année 2026. Avec le vairon, la FSP souhaite attirer l’attention sur le fait que ce poisson, comme beaucoup d’autres petits poissons, lutte pour son habitat. Il est intéressant de noter que, contrairement à ce que l’on pensait jusqu’à présent, il existe en Suisse non pas une, mais quatre espèces de vairons, toutes adaptées à leur habitat spécifique.

Fish day : la Suisse, pays riche en poissons, peut être fière de posséder la plus grande diversité de poissons d’eau douce en Europe. C’était une bonne nouvelle lors du Fish Day de la Fédération Suisse de Pêche FSP à Winterthur. Mais la forte pression exercée sur les populations de poissons a également fait l’objet de discussions. Il faut sensibiliser davantage à l’importance d’un équilibre entre l’exploitation et la protection des eaux. Dans le dernier numéro du Journal Suisse de la Pêche, le public s’exprime sur l’événement et sur les mesures à prendre pour que la pêche reste attractive.

Politique : la Fédération Suisse de Pêche FSP a clôturé l’année politique 2025 avec quelques succès. La motion en faveur d’un « plan d’action pour les poissons » a par exemple été traitée de manière positive au Conseil national. L’examen de la motion visant à assouplir légèrement le statut de protection du harle bièvre est également en bonne voie. Néanmoins, plusieurs motions et propositions suscitent des grands inquiétudes au niveau national, cantonal et local en matière de pêche.

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Der Schweizerische Fischerei-Verband informiert

Fisch des Jahres 2026: Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV hat die Elritze zum Fisch des Jahres 2026 gewählt. Damit will der SFV darauf hinweisen, dass die Elritze zusammen mit vielen anderen Kleinfischen um ihren Lebensraum kämpft. Interessanterweise gibt es in der Schweiz, entgegen bisherigen Annahmen, nicht nur eine, sondern vier Elritze-Arten, die alle an ihren spezifischen Lebensraum angepasst sind.

Fish Day: Das Fischland Schweiz kann auf die grösste Diversität von Süsswasserfischen in Europa stolz sein. Dies war die Good News am Fish Day des Schweizerischen Fischerei-Verbands SFV in Winterthur. Zu diskutieren gab gleichzeitig der grosse Druck auf die Fischbestände. Die ausgewogene Balance von Nutzen und Schützen der Gewässer muss stärker bewusst gemacht werden. Publikumsstimmen zum Anlass und was aktiv getan werden muss, damit Fischen attraktiv bleibt in der aktuellen Ausgabe der Schweizerischen Fischerei-Zeitung.

Politik: Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV konnte das Polit-Jahr 2025 mit einigen Erfolgen abschliessen. So wurde etwa die Motion für den «Aktionsplan Fische» auch im Nationalrat zustimmend behandelt. Ebenfalls auf gutem Weg ist die Behandlung des Vorstosses für eine leichte Lockerung des Schutzstatus des Gänsesägers. Dennoch gibt es auch etliche Vorstösse und Anträge, die der Fischerei national, kantonal und lokal sehr Sorgen bereiten.

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